sportsmassage

Wann benötigt man Sport-Massagen?

Massage ist eine mechanische Beeinflussung der Haut, des Gewebes und der Muskulatur. Die Sportmassage fördert die Elastizität von Muskeln, Sehnen und Bändern. Jeder Sporttreibende weiss, dass ein aktives Aufwärmen vor dem Sport unerlässlich ist, um die Leistung zu verbessern und das Verletzungsrisiko zu verringern. Mit der Sportmassage wird die Durchblutung noch intensiver angeregt und die Muskulatur gelockert.

Die Sportmassage ist eine Ergänzung zur klassischen Massage

Hier verwendet man die Griffe der klassischen Massage, sowie weitere Ergänzungsgriffe. Dabei geht man auf die Bedürfnisse des Sportlers und die speziellen Probleme der jeweiligen Sportart ein. Davon ausgehend, dass aktive Sportler robuster sind als weniger trainierte Personen, wird die Massage dementsprechend kräftiger ausgeführt, somit der Körper auf eine bevorstehende starke Beanspruchung vorbereitet und gut durchblutet. Während des Sportes entstandene Krämpfe können mit den Dehnungsgriffen, die zur Sportmassage gehören, behandelt werden. Nach dem Sport wird regenerativ und lockernd massiert.

Das Ziel der Sportmassage ist…

die Effektivität des Trainings eines Sportlers zu erhöhen und die Regenerationszeit noch erbrachter Leistung zu verringern. Der Abtransport des Laktats wird durch die passive Bewegung der Skelettmuskulatur, die Steigerung der Durchblutung und der Senkung des Muskeltonus durch die Erholungsmassage optimal unterstützt.

Psychologische Wirkung der Sportmassage

Die Aufwärm-Massage sollte etwa eine Stunde vor dem Wettkampf erfolgen. Gewöhnlich verhält sich ein Sportler eher ruhig vor seinem Einsatz. Er bereitet sich mental auf das kommende Ereignis vor. Er durchläuft in Gedanken z.B. gewisse Spielzüge oder fährt mental noch einmal seine Strecke durch. Diese psychische Spannung überträgt er automatisch auch auf seine Muskulatur. Der Masseur erkennt dabei, in welcher Verfassung sich der Sportler befindet.

Ist er unruhig, nervös oder auch ängstlich, wird im Gespräch beruhigt und die Massage auf diese Situation angepasst. Bei einer Trägheit des Sportlers sind die Massage-Bewegungen eher kräftig-zügig und die Gespräche motivierend. Fühlt sich die zu massierende Person gut, so ist eine lockere und leichte Massage ideal, damit der gute Zustand beibehalten werden kann. Um den Sportler richtig einschätzen zu können, benötigt der Masseur einiges an Erfahrung. Auch muss er dem sportlichen Ereignis distanzierter entgegen sehen als der Sportler; er darf nicht noch nervöser sein als der Wettkämpfer selbst.

Nach dem Wettkampf befindet sich der Sportler in einer völlig anderen Situation. Je nachdem ist er mehr oder weniger erschöpft. Auch seine mentale Verfassung kann von überschwänglich bis frustriert sein. Die Aufgabe des Masseurs ist es nun, seinen Sportler in dieser Situation abzuholen. Dieser fühlt sich umsorgt, er kann Erlebtes mitteilen und in Gedanken noch mal durchleben. Die Massage hilft ihm, besser zu entspannen und sich schneller zu regenerieren.

About Ganya Fendy

An der Massage Fachschule Zürich habe ich die Ausbildung zur Wellness-Masseurin mit Erfolg absolviert in den Fächern: Anatomie, Physiologie, Pathologie, Klassische Massage, Fussreflexzonen-Massage, Shiatsu-Akupressur, Triggerpunkte / Palpation, Wickel / Packungen / Schröpfen / Schröpfmassage / Moxibustion, Ayurveda Wellness, Hot & Cold Stone Massage, Aromatherapie und Produktefachkunde.